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Kaiserwelt Scheffau
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Die KaiserWelt Scheffau

Warum wir uns endlich vom Hexenwasser gelöst haben

Foto: hpe

Ellmi's Zauberwelt und das Hexenwasser gehörten für uns lange zum festen Sommerprogramm in Tirol. Diesmal wollten wir etwas Neues ausprobieren – und sind mit unseren beiden Kindern (4 und 5 Jahre alt) zur KaiserWelt Scheffau gefahren. Ehrlich gesagt hatte ich die Latte nicht allzu hoch gelegt. Am Ende waren wir positiv überrascht, wie gut ein "neuer" Erlebnispark mit den altbekannten Favoriten mithalten kann.

Kaiserwelt Scheffau

Ankunft und Anfahrt

Wir hatten Glück mit dem Wetter – ein sonniger Sommertag, wie gemacht für einen Ausflug auf 1.650 Meter. Die Anfahrt war unkompliziert: Am Talstation-Parkplatz waren jede Menge freie Plätze frei, und wer mit der Brandstadlbahn hochfährt, kann das Parkhaus sogar kostenlos nutzen. Das nimmt einem direkt den Stress, den man von überfüllten Bergbahn-Parkplätzen sonst kennt.

Oben angekommen, an der Bergstation, führt der Weg durch ein hölzernes Burgtor mitten in den Kaiserwald hinein. Dieses Tor ist tatsächlich ein toller erster Eindruck – die Kinder waren sofort im "Abenteuermodus", noch bevor sie überhaupt etwas vom eigentlichen Spielbereich gesehen hatten. Genau dieser Moment eignet sich auch super als Foto: das Holztor als Eingang in eine andere Welt, mit dem Wald im Hintergrund.

Der Wald, die Burgmauer – und die Edelsteine

Schatzkarte
Schatzkarte

Die KaiserWelt ist rund um das Thema "verlorene Edelsteine des alten Kaisers" aufgebaut: Sieben Stück sollen im Kaiserwald gesucht werden, verteilt zwischen Burgmauer, Kletterwand und den Baumhütten. Für unsere beiden war das ein Volltreffer, denn Edelsteine sind bei ihnen gerade ohnehin das Thema Nummer eins. Der eigentliche Höhepunkt des Tages war aber gar nicht die große Suche selbst, sondern die überdachte Sandkiste, in der ebenfalls Edelsteine vergraben waren. Dort haben unsere beiden am längsten verweilt – gegraben, gesammelt, wieder vergraben, von vorne. Für Kinder in diesem Alter braucht es manchmal eben keine aufwendige Attraktion, sondern einfach die richtige Kombination aus Sand und kleinen Schätzen.

Die Kletterwand und die Baumhütten haben wir uns natürlich auch angeschaut, aber bei unseren Kindern mit 4 und 5 Jahren stand die Sandkisten-Suche klar im Vordergrund. Für etwas ältere Kinder dürfte das anders aussehen – die Anlage ist ja bis 12 Jahre ausgelegt, und Kletterwand sowie Burgmauer bieten definitiv genug Herausforderung für Grundschulkinder.

Rundum stimmig

Was mich am meisten überrascht hat: Es gab an diesem Tag nichts, worüber ich mich geärgert oder was ich als überlaufen empfunden hätte. Kein Gedränge, keine langen Wartezeiten, kein Punkt, an dem wir enttäuscht waren. Für einen Ausflug mit kleinen Kindern ist das keine Selbstverständlichkeit – oft gibt es irgendwo einen Haken. Hier nicht. In der Nähe liegen außerdem noch ein Niederseilklettergarten und der Jochstub'nsee, falls man noch Zeit und Energie übrig hat, wir haben es an diesem Tag aber bei Kaiserwald und Sandkiste belassen.

Fazit

Die KaiserWelt Scheffau muss sich vor Ellmi's Zauberwelt und dem Hexenwasser wirklich nicht verstecken. Für Familien mit kleineren Kindern, die gerne buddeln, klettern und auf Schatzsuche gehen, ist der Park eine echte Empfehlung – und durch die kostenlose Parkhausnutzung bei Bergbahnfahrt auch preislich fair gestaltet.

Praktische Infos

Einang zur Kaiserwelt
Einang zur Kaiserwelt

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